"Gerade vor dem Hintergrund eines Ausbaus der Ganztagsschulangebote bietet sich eine Kooperation zwischen kulturellen Einrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern und Schulen an" Doris Ahnen, rheinland-pfälzische   Bildungsministerin
Daraus ergeben sich für die Ganztagsschulen neue Chancen: sie verfügen über die Zeit und vor allem über das räumliche Arrangement für eine kreative Durchgestaltung des Schulalltags.

Das Vermitteln künstlerischer Fähigkeiten ohne Notendruck, die Projektarbeit und die Ausflüge in Museen, Galerien und zu sehenswerter Architektur sind ein Gewinn für viele Kinder, die noch nie in einem Museum gewesen sind und durch ihre Eltern keine Anregungen erhalten.

Ergänzend zum Regelunterricht kann die Einbindung der Museumspädagogik zu einer veränderten Lernkultur führen, indem entdeckendes und forschendes Lernen sowie Lernen mit allen Sinnen sich qualitätsverbessernd auf das Lernen und das Zusammenleben in der Schule auswirkt.

Die Museumspädagogen kommen in die Schulen, die Schülerinnen und Schüler können ins Museum kommen, in den Kreativräumen arbeiten. Es  besteht aber auch die Möglichkeit, mit den Schulen spezielle Projekte zu vereinbaren, die zeitlich begrenzt sind.


Der Museumsstandort Kassel mit seinem breiten Angebotsspektrum durch die zahlreichen Museen, dem Herkules und Bergpark und der documenta sollte in jedem Schulprogramm  einer Ganztagsschule seinen Platz haben.